Minigottesdienst

Minigottesdienst

Ein Gottesdienst der besonderen Art für unser kleinen Freunde. Die nächsten Termine finden sie unter Termine auf der Startseite und werden im Pfarrbrief angekündigt.

Der Garten des Igels

Minigottesdienst am Sonntag, dem 11.03.2018

Wir feierten am vergangenen Sonntag um 16.00 Uhr, wieder Minigottesdienst in St. Peter Bous.
Es kamen 16 Kinder mit ihren Eltern/Großeltern und eine Erzieherin aus dem Kindergarten St. Raphael.
Durch die Mitarbeit der Kinder entstand in unserer Mitte ein Garten, in dem zum Schluss auch ein paar Blumen blühten.
Der nächste Minigottesdienst findet am 22.04.2018 statt.

Minigottesdienste 2016

  • Minigottesdienst am 13. November 2016 - "Tragt in die Welt ein Licht!"

    Nachdem Pastor Haser in der Vorabendmesse des 33. Sonntag im Jahreskreis (Volkstrauertag) die ergreifende Geschichte einer jungen Mutter erzählte, die in den Kriegswirren bei der Vertreibung soviel Leid erfuhr, näherten wir uns im Minigottesdienst dem Thema Trauer, Verlust, Tod mit den Legenden von bekannten Heiligen, wie z.B. dem Heiligen Martin, der durch sein selbstloses Teilen den Armen Wärme und Zuversicht schenkte und viel Not linderte! Die Kinder, die sich sehr zahlreich im Kreis versammelt hatten, waren sehr gesprächig und Frau Braun konnte mit ihnen die Geschichte um den Heiligen Martin erarbeiten, der als Soldat hoch zu Roß einem frierenden Bettler begegnete und ihm die Hälfte seines Mantels schenkte. Im Traum erschien ihm dann Christus mit dem Mantelstück bekleidet; er war es, der Martin als Bettler geprüft hatte. Den Kindern waren noch die Eindrücke vom Martinsumzug präsent und der vorangegangenen Wortgottesfeier, in der sie mit ihren selbstgebastelten Laternen Martinslieder sangen, ein Lichtertanz der Kita St. Raphael im Altarraum aufgeführt wurde und eine Erzieherin eine Geschichte vom Teilen erzählte. Auch Nikolaus - von dem Frau Zayer erzählte, dass er während einer großen Hungersnot in Myra den Hungernden mit Korn aus einer Schiffsladung, die für den byzantinischen Kaiser bestimmt war, aus der Not geholfen hatte, ohne dass später nur ein Korn bei der Ankunft in Byzanz fehlte - war ein Heiliger, der viel Gutes tat! Als die Kinder gefragt wurden, wer ihnen schon einmal Gutes getan hat, wußten viele etwas zu sagen, wie z.B. getröstet werden, weil man um einen lieben Menschen trauert oder Hilfe bekommen, wenn etwas nicht klappen will! Zu jeder guten Tat wurde symbolisch eine Kerze in die Mitte gestellt und es wurde immer heller! Auch uns Erwachsenen haben die Kinder Gutes getan! Es war sehr schön zu erleben, wie still und aufmerksam sie wurden, als Pastor Haser die Klangschale ertönen ließ, wie lebendig sie erzählten und die Lieder mitsangen! Zwei Jungen setzten vor dem Gottesdienst die Glocken ganz stolz in Gang und am Ende half jeder mit die Sitzkissen und Liederbücher wieder in die Sakristei zu tragen! Wir freuen uns schon auf den nächsten Minigottesdienst, der erst wieder im neuen Jahr stattfinden wird!

  • Minigottesdienst am 9. Oktober 2016 - "Du hast uns deine Welt geschenkt"

    Fast drei Monate hat es gedauert bis die neue Heizungsanlage eingebaut, die Schächte verfüllt, Fliesen verlegt und die Kirche, die mehr einer Baustelle glich als einem Gotteshaus, wieder sauber war. Mit dem Pfarrheim konnten wir uns ganz gut behelfen-die Gottesdienste
    waren nicht minder würdevoll - so mancher genoß auch das "Zusammenrücken" und der Pastor das "volle Haus". Andere aber fragten immer wieder, wann denn endlich die Kirche die Kirche fertig sei! Und mit der Zeit im Pfarrheim endete auch eine Jahreszeit-die Kirche ist herbstlich dekoriert und bei der heutigen Sonntagsmesse saßen schon die ersten Kommunionkinder in der vordersten Reihe!
    Und am Nachmittag feierten wir mit unseren Kleinsten "Minigottesdienst"-das Thema war angelehnt an das Erntedankfest der letzten Woche: "Du hast uns deine Welt geschenkt"!
    Die Kinder saßen zu Anfang um eine leere Mitte herum. Und nach und nach wurde es bunt; Frau Braun und Frau Zayer gestalteten die Mitte mit allem, was Gott erschaffen hat: die Erde mit Flüssen und Seen, den Himmel mit Sonne, Mond und Sternen, die Bäume Blumen und Früchte, die Tiere und die Menschen! Die Kinder arbeiteten mit, indem sie die einzelnen Dinge wie Papiersonne, kleine Tierfiguren, Bäumchen in Töpfen oder auch Möhren und Äpfel liebevoll in die Mitte legten.
    Pflanzen aus dem Baumarkt, Äpfel aus dem Supermarkt- das sind oft die ersten Erfahrungen, die die Kinder machen; sie können durch das Danken und das bewußte Erfahren der Zusammenhänge sensibilisiert werden und wie bei Erntedank dankten wir Gott für die vielfältigsten Gaben, das Wasser, den Himmel, Tiere und Menschen.
    Pastor Haser mit dem Akkordeon, Joanna Paulus mit der Geige und unsere "Minigottesdienstband"-
    dazu die fröhlichen Lieder, die die Kinder lieben, rundeten das bunte Bild akustisch ab.
    Heute hatten wir ein Geburtstagskind - Philippe wurde auf den Tag heute sechs Jahre alt, und seine Familie verwöhnte uns zum Schluß mit kleinen bunten Kuchen!
    Wir freuen uns schon auf den 13. November, da findet der nächste Minigottesdienst statt!

Minigottesdienste 2015

  • Minigottesdienst 22. November 2015 - "Jesus, ein besonderer König"

    Am Christkönigsonntag durften wir sehr viele Kinder mit ihren Angehörigen zu unserem Minigottesdienst begrüßen! 64 Besucher versammelten sich im Altarraum! So viele hatten wir bislang noch nicht gezählt! Die Kinder freuten sich auf die sehr liebgewonnenen Rituale! Diese vermitteln den Kindern Struktur und Halt und laden zum Zuhören ein, was erstaunlich ist, bei so vielen Kindern unterschiedlichen Alters!

    Die Begrüßung und das Zur-Ruhe-Kommen mit der Klangschale durch Pastor Haser, das Eröffnungslied, das Anzünden der Geburtstagskerzen, das Kreuzzeichen auf die Stirn (lieber Gott, ich denke an dich), auf den Mund (lieber Gott, ich spreche von dir), auf die Brust (lieber Gott, ich hab' dich lieb, beschütze mich) - dadurch entsteht eine vertraute Atmosphäre und das Gefühl, an etwas ganz besonderem teilzunehmen!

    Wie wir schon in der Vorabendmesse in Bous und der Sonntagsmesse in Ensdorf Jesus Christus feierten als den König der Liebe, der sich für andere hingibt, von dem wir Christen glauben, dass er als König wiederkommen wird- so wurde er auch für die Kinder ganz zum Mittelpunkt! Frau Braun und Frau Zayer "erarbeiteten" mit den Kindern das Thema "König" anhand von Fragen wie: wo finden wir heute noch Könige (z.B. Sternsingeraktion, Torschützenkönig) - oder: was würdest du tun, wenn du König wärst? (Ein Junge dachte daran, Häuser zu bauen!)

    Aber wie war das zu Jesu' Zeiten? Jesus war auch ein König! Aber einer, der den Menschen Gutes tut! Er gibt den Hungernden Brot, macht auf einer Hochzeit Wasser zu Wein, heilt Kranke, verzeiht auch unbeliebten Menschen (z.B. dem Zöllner Zachäus) und gibt ihm die Chance, auch Gutes zu tun, er lässt seine Freunde, die über seinen Tod verzweifelt sind, erfahren, dass er lebt!

    Jesus war wie kein anderer für die Menschen da - er ist der König der Liebe! Und diese Liebe wird in der Taufe wie das Wasser über uns ausgegossen! Und wenn wir diese Liebe an andere weiterschenken, dann sind wir auch königlich. Wenn wir rücksichtsvoll, hilfsbereit und verzeihend unseren Mitmenschen begegnen, helfen wir mit, ihnen zu zeigen, was für ein König Jesus war!

    Im gemeinsamen Singen und Musizieren war sehr viel " Miteinander" spürbar. Diesmal wurde der Pastor mit seinem Akkordeon unterstützt von Joanna Paulus, die ihn zum Erstaunen der Kinder mit ihrer Geige begleitete! Und natürlich steuerte unsere Minigottesdienstband mit den Rhythmusinstrumenten zum unverwechselbaren Sound bei! Wir freuen uns schon auf den nächsten Minigottesdienst am 21. Februar 2016 - am 24. Januar ist Tauferinnerungsgottesdienst für die Täuflinge des Jahres 2015!

  • Minigottesdienst 13. September 2015: "Jesus macht Wasser zu Wein"

    Minigottesdienst
    Minigottesdienst

    Am heutigen Sonntagnachmittag fand wieder der erste Minigottesdienst nach den Sommerferien statt und es kamen sehr viele Kinder mit ihren Angehörigen! Wir mußten noch jede Menge Hocker zu den Stühlen stellen! Es macht großen Spaß, wenn "das Haus bzw. die Kirche voll ist"!

    Alle begannen gleich gut gelaunt zu singen, begleitet von Pastor Haser auf seinem Akkordeon! Er konnte danach die ausgelassenen Kleinen mit Hilfe der mitgebrachten Klangschale (zum Erstaunen aller!) so still bekommen, daß eine wunderbare Atmosphäre spürbar war, als Frau Braun und Frau Zayer folgende Geschichte erzählten:

    Jesus, seine Mutter Maria und seine Jünger waren zu einer Hochzeit eingeladen.Während der Feier, bei der gelacht und gesungen wurde, entdeckten sie, daß der Wein ausgegangen war. Maria sagte zu Jesus:" Sie haben keinen Wein mehr- die Krüge sind leer!" Maria vertraute auf Jesus, daß er Rat wußte! Und tatsächlich bat er zwei Diener, die großen Wasserkrüge bis zum Rand mit Wasser zu füllen und dem, der für die Feier verantwortlich war, einzuschenken. Und der staunte nicht schlecht, denn es war sehr guter Wein, besser als der, den er vorher getrunken hatte! Er lobte den Gastgeber, seinen Gästen den guten Wein zum Schluss zu geben!Andere Gastgeber reichten den Gästen den schlechteren, wenn sie schon halb betrunken sind.So lobten alle den Bräutigam und feierten fröhlich weiter. Daß Jesus diese Hochzeitsfeier gerettet hatte, ließ seine Jünger staunen und ihren Glauben an ihn stärken! So etwas wunderbares konnte nur er tun, weil er der Sohn Gottes ist!

    Die Kinder spürten, daß dies etwas tolles,etwas wunderbares sein mußte-eben ein Wunder! Das erste Wunder Jesu'!

    Pastor Haser hatte in seiner großen Tasche für jedes Kind ein kleines Musikinstrument und es wurde gesungen und musiziert-fast wie auf einem richtigen Hochzeitsfest!

    Wir alle freuen uns schon auf den 4.Oktober, denn da wollen uns die Kinder im Sonntagsgottesdienst, der von der Kita St. Raphael mitgestaltet wird, ihr musikalisches Talent vorführen!

  • Minigottesdienst am 15. März 2015: "Jesu' Weg bis Ostern“

    In unserem Altarraum, der heute ein bisschen anders aussah wie bei den sonstigen Minigottesdiensten, durften wir heute wieder über zwanzig Kinder mit ihren Angehörigen begrüßen. Ein riesiges Tuch verhüllte die Kreuzesgruppe. Interessierte Gottesdienstbesucher können schon seit geraumer Zeit im Eingangsbereich über die Geschichte und Bedeutung dieses Hungertuches einiges Wissenswertes erfahren.

    Die Kinder saßen in der Mitte auf ihren Kissen und genossen es offensichtlich, durch die Stilleübung mit ihrem Pastor zur Ruhe zu kommen. Aufmerksam hörten sie Frau Zayer zu, die die Kinder behutsam zu dem Geschehen um Jesu auf seinem Leidensweg hinführte.

    Keine leichte Aufgabe für Frau Braun, die einzelnen Stationen aufzuzeigen und zu berichten, was Jesus bis zu seiner Kreuzigung alles durchleben musste: angefangen bei seinem Einzug nach Jerusalem, wo er umjubelt wird, über die Gefangennahme mit Auspeitschung und Verspottung und Verurteilung durch Pontius Pilatus bis hin zum schweren Kreuzweg, wo Jesus noch einmal menschliche Zuwendung erlebt, nämlich durch Simon von Zyrene, der ihm das Kreuz tragen hilft. Anhand von Bildern konnten die Kinder die einzelnen Stationen verfolgen, auch die, wo Jesus am Kreuz hing. Man konnte dann Erleichterung verspüren, als es dann zum Ereignis der Auferstehung Jesu' kam! Frauen, die in den frühen Morgenstunden zum Grab kommen, um Jesus zu salben, finden nur einen Engel vor, der ihnen sagt:

    Jesus ist auferstanden, er lebt! Und tatsächlich begegnet er seinen Freunden wieder, bevor er zu seinem Vater in den Himmel aufsteigt!

    Zwischen den einzelnen Stationen sangen die Kinder einen Liedruf und am Schluss sorgten die vertrauten Lieder mit Pastor Haser und der Minigottesdienstband für ausgelassene Stimmung. (Ein Kind sagte: "Ich möchte die Trier-Angel!").

    Das Minigottesdienstteam war sich der Schwere des Themas bewusst und brachte es den Kindern, die diese so wichtige Geschichte "aushielten", behutsam und kindgerecht nahe!

    Vielen Dank und ein großes Lob an die Kleinen, die durch ihre Lebendigkeit, ihr Staunen und ihre Mitarbeit unsere Pfarrgemeinde enorm bereichern!

Minigottesdienste 2014

  • Minigottesdienst am 30. November 2014: "Großes beginnt im Kleinen" – Advent-Rose von Jericho

    Endlich ist die Zeit gekommen, auf die alle so lange gewartet haben – die Adventszeit! Man konnte unseren kleinen Minigottesdienstbesuchern anmerken, dass es eine besondere Zeit ist! Die erste Kerze an unserem großen Adventskranz mit den dicken roten Schleifen brannte und die Kinder lauschten gespannt und aufmerksam der Geschichte von einer ganz besonderen Rose-der Rose von Jericho.

    Frau Zayer begann zu erzählen, wie Thomas, ein Freund ihres Sohnes eines Tages ein Geschenk mitbrachte: ein unscheinbares braun-graues Knäuel, das wie hartes Gras aussah. Frau Zayer gab den Kindern so ein Knäuel zum Anfassen und legte es in die Mitte zur Bibel. Unser Thomas aus der Geschichte erzählte, dass die Rose von Jericho aus dem Heiligen Land mitgebracht wurde. Und wenn man diese in warmes Wasser legt, tut sich ganz sonderbares! Nicht direkt, aber nach und nach beginnen sich die einzelnen Stängel nach außen zu falten und auf der Wasseroberfläche auszubreiten! Dabei werden die Blätter immer grüner und prächtiger! Als die Kinder dann auch so eine leicht aufgegangene und sogar eine ganz geöffnete Rose gezeigt bekamen, stand Erstaunen und Bewunderung in ihren Gesichtern! Das Wunder dieser Rose erinnert an Weihnachten-Jesus kam klein und unscheinbar in die Welt und später hat sich gezeigt, was in ihm steckte und wer er war! Frau Zayer und Frau Braun "entlockten" den Kindern, wie sie sich zu Hause auf Weihnachten, also die Feier der Geburt Jesu', vorbereiten: Kerzen anzünden, Türchen am Adventskalender öffnen, Plätzchen backen, basteln. Schließlich wurden Plätzchen verteilt und Adventslieder gesungen, begleitet von Pastor Haser auf dem Akkordeon und unserer "erfolgreichen Minigottesdienstband". Da kam unserem Pastor eine Idee: er lud die kleinen Musiker mit ihren Eltern zur Vorabendmesse am 2. Advent ein - so eine wundervolle, herzerfrischende Vorführung sollten wir doch unseren Gottesdienstbesuchern nicht vorenthalten!

    Petra Jacob

  • Minigottesdienst vom 25. Oktober 2014: "Der kleine Mose"

     Pünktlich um 15.45 Uhr lockten die Glocken 22 Kinder zu unserem monatlichen Minigottesdienst, begleitet von den Eltern, Geschwistern, einer Erzieherin aus der Kita St. Raphael und anderen Angehörigen. Heute war der Altarraum etwas bunter als sonst, denn auf dem Boden hatten wir Polstermatten in verschiedenen Farben für die Kleinen, ein Geschenk der Polsterfirma, die uns die Kirche mit neuen Sitzauflagen ausgestattet hat.

    Die heutige Geschichte "Der kleine Mose" spielt in dem Land Ägypten, wo ein neuer König herrschte. Auch das Volk der Israeliten wohnte in Ägypten. Diese waren entsetzt, dass sie den neuen König als Gott anbeten sollten! Sie brauchten keinen anderen Gott, denn auf ihren konnten sie sich verlassen.
    Darüber ärgerte sich der König und machte die Israeliten zu Knechten, die schwer für die Ägypter arbeiten mussten. Außerdem sollte jeder neugeborene israelitische Junge getötet werden! Eine junge Mutter wollte ihr neugeborenes Kind retten und setzte es, begleitet von ihrer Tochter Miriam, in einem wasserdichten Binsenkörbchen ins Schilf am Fluss. Sie vertraute auf Gottes Hilfe, dass ihr kleiner Mose, so wurde er genannt, gefunden wird. Als die Tochter des Königs mit einigen Frauen beim Baden im Fluss das Körbchen entdeckte, hatte die Prinzessin Mitleid und fragte, ob jemand eine Frau kennt, die das Kind mit Muttermilch versorgen könne. Miriam erzählte ihr von einer solchen Frau und als dann die richtige Mutter ihr Baby wieder in die Arme schließen konnte, waren sie und ihre Familie überglücklich!

    Frau Zayer erzählte diese Geschichte und Frau Braun half den Kindern, die Geschichte nachzuspielen! Es wurde eine Mutter gebraucht, einige Frauen, eine Schwester - spontan meldete sich immer der kleine Phillip; er durfte dann den König spielen und bekam eine richtige Krone auf! Bald  trauten sich auch einige Mädchen und so wurde die Geschichte lebendig nachgespielt und die kleinen Darsteller zeigten großen Spaß dabei!
    Pastor Haser mit dem Akkordeon und jedes Kind mit einem Instrument - da wurde fleißig gesungen, gerasselt, gestampft und geklopft. Dass es nicht nur eine Theaterstunde war, sondern ein richtiger kleiner Gottesdienst - das spürte man in den wohlvertrauten Ritualen, wie dem gemeinsamen Kreuzzeichen und
    Gebet mit dem Pastor, seinem Segen und der Gewissheit, auf Gottes Hilfe vertrauen zu können!

    Petra Jacob

  • Minigottesdienst vom 21.September 2014: „Der Regenbogenfisch“

    Das Motto unseres Minigottesdienstes „Der Regenbogenfisch“ lockte trotz starken Regens über 20 Kinder mit ihren Eltern und Angehörigen in unsere Kirche. Wir vom Minigottesdienstteam mussten noch etliche Hocker zu den Stühlen im Altarraum stellen, so viele waren gekommen!

    21 Kinder im Kreis auf weichen Bodenkissen - da war bei so manchem Schüchternen die anfängliche Scheu schnell verflogen und die muntere Runde wurde zu einer Gemeinschaft!

    Nach dem Lied „Einfach spitze“ und dem Kreuzzeichen ließ unser Pastor die Kinder mit der Stilleübung zur Ruhe kommen. (Manche Eltern mögen sich heimlich gewünscht haben, das würde vor dem Zu-Bett-Gehen so gut funktionieren!)

    Die Geschichte, die uns Frau Braun erzählte, handelt von einem besonders schönen, glitzernden Fisch, den alle anderen Fische bewundern, der aber zu stolz ist, einem kleinen blauen Fisch eine seiner glitzernden Schuppen zu schenken. Daher wird er von den anderen gemieden und er fühlt sich plötzlich sehr einsam. Er sucht daraufhin Rat bei Oktopus, dem Tintenfisch. Doch mit der Idee, jedem Fisch eine Glitzerschuppe zu schenken, kann er sich nicht anfreunden. Erst als der kleine blaue Fisch ihn wieder um eine Schuppe bittet, schenkt er ihm eine. Unser Regenbogenfisch spürt eine Veränderung in sich - er kann sich gar nicht daran satt sehen, wie glücklich der kleine blaue Fisch umherschwimmt! Er verschenkt nach und nach seine Schuppen bis auf eine einzige an die anderen Fische und ist glücklich wie nie zuvor! Er ist nicht mehr allein und strahlt nun von innen heraus!

    Manche Kinder kennen das Buch vom Regenbogenfisch und ein kleiner Junge konnte sich gut in den anfangs einsamen Fisch hineinversetzen - er fand es nicht schön, bunt und glitzernd, aber alleine zu sein, weil man nicht teilen will. Die Kinder haben verstanden, dass Teilen verbindet und Nächstenliebe glücklich macht! Beim „Vater unser“ fiel uns auf, dass viele der Kleinen schon über weite Passagen richtig mitbeteten!

    Bei den Liedern, die Pastor Haser auf dem Akkordeon begleitete, wurde eifrig mitgesungen und jedes der Kinder durfte sich wieder aus einer großen Tasche ein Musikinstrument aussuchen - und da konnte man wieder unsere „Minigottesdienst-Band“ live bewundern!

    Wir hatten nicht das Gefühl, dass die Kinder danach nur noch nach Haus wollten - sie fühlten sich wohl!

    Petra Jacob

  • Minigottesdienst vom 15. Juni 2014: "Jesus lässt uns nicht im Stich" - Pfingsten

    MiniGottesdienst 15.6.2014
    MiniGottesdienst 15.6.2014

    Minigottesdienst mit „Band“

    Gutgelaunt durch den vorangegangenen Gottesdienst auf dem Schulhof, wo wir am Morgen bei bestem Wetter die Heilige Messe feierten, begrüßten  Pastor Haser und das Minigottesdienstteam die lieben Kleinen mit ihren Familien in der Kirche. Es gab das wohlvertraute Kreuzzeichen, die Stilleübung, die die Kinder zur Ruhe kommen ließ, eine Geschichte über Pfingsten, das Gebet eines Vaters, das Vater unser, den Segen und natürlich die Lieder. Auch die Babies meldeten sich in der Runde mit Wohlfühllauten und Lächeln zu „Wort“!

    Frau Zayer und Frau Braun erzählten den Kindern, was es mit Pfingsten auf sich hat aus der Sicht der Freunde Jesu. Wie sie litten unter dem Kreuzestod Jesu, wie sie staunten über das leere Grab, wie sie sich freuten über die Auferstehung. Ja, sie konnten ihn wiedersehen und leibhaftig erleben! Dann die Trauer, dass er sie verließ und zu Gott, seinem himmlichen Vater, ging. Das Gefühl von Einsamkeit, Verlassenheit, Angst. Das Erinnern an Jesu Worte: „Ich lass`euch nicht allein! Der Heilige Geist wird euch beistehen. Es ist Gottes Kraft!“

    Dann dieses Erlebnis eines gewaltigen Rauschens, wie ein Sturm vom Himmel, dieses leuchtende Feuer! Die Veränderung, die in ihnen vorging- wie die Angst wich und Mut und Freude kamen, wie sie hinausgingen und mit den Menschen über Jesu Taten und seine Freundlichkeit sprachen. Zu wissen, ihr geliebter Freund Jesus ist jetzt bei Gott, aber er hat ihnen den Heiligen Geist geschenkt, die Kraft Gottes! Eine Kraft, wie die Wärme eines Feuers, die die Menschen verbindet zu einer großen Familie.

    Natürlich wurde dazwischen auch gesungen und jedes Kind durfte sich aus einem großen Koffer ein Musikinstrument aussuchen. Die Kinder waren so geschickt im Umgang mit Rassel, Triangel, Tamburin usw., dass man glaubte, Pastor Haser hätte neben seinem Akkordeon noch seine Band mitgebracht!

    Petra Jacob

Minigottesdienste 2013

  • Minigottesdienst vom 26. November 2013: "Du bist Gottes Freund"

    Trotz des trüben, kalten Wetters durften wir zu unserem monatlichen Minigottesdienst am 17. November an die 20 Kinder mit ihren Eltern in unserer Kirche begrüßen!

    Zunächst zündeten wir vor dem Tabernakel 2 Kerzen an für die Geburtstagskinder der letzten vier Wochen. Beim Singen des absoluten Lieblingsliedes der Kinder "Einfach Spitze, dass du da bist...", das Pastor Haser auf dem Akkordeon begleitete, musste man fast "Angst" haben, dass der Putz von der Kirchendecke fällt, so laut stampften und klatschten die kleinen Hände und Füße! Als der Pastor die Stilleübung mit einem Schlag auf die Klangschale einläutete, wurde die muntere Runde ganz still. Andächtig schlossen sie (wenn auch mit blinzeln) die Augen. Manche guckten neugierig durch die vorgehaltenen Hände. Mit eifrigem Nicken deuteten sie an, die leisen Geräusche wie Händereiben, auf die Hand klopfen, Luftgeräusche - zu erkennen.

    Frau Braun brachte den Kindern das Thema "Heilige" am Beispiel des Hl. Martin und der Hl. Elisabeth verständlich nah, indem sie sich einen Umhang umlegte und die Kinder sofort mit ihren Worten wie "Pferd", "Helm", "Mantel teilen", "armer Mann", "warm" die Geschichte lebendig machten. Von der Hl. Elisabeth hatten die meisten noch nichts gehört: um so neugieriger hörten sie zu, wie Frau Braun die Geschichte um die ungarische Königstochter erzählte, die die Armen beschenkte - zunächst gegen den Widerstand ihres Mannes - dann aber mit seiner Zustimmung und Bewunderung. Sie zeigte den Kindern einen zugedeckten Korb, in dessen einer Hälfte Brötchen lagen und in der anderen Hälfte Rosen. In einer kleinen Szene spielten die begeisterten Kinder die Geschichte nach und es meldeten sich gleich zwei "Elisabeth-Darsteller", was die Vorführung aber keineswegs beeinträchtigt.

    Pastor Haser erzählte den Kindern, dass unsere Kirche St. Peter auch nach einem Heiligen benannt ist, und als er fragte, ob sie wissen wollen, ob ihr Name in seinem großen Buch der Namenspatrone steht, meldete sich einer nach dem anderen. Das war auch aufregend, seinen Namen in so einem dicken Buch zu wissen...!

    Und was machte das Singen für einen Spaß! Bei dem Lied "Gott hat alle Kinder lieb..." waren sie sehr kreativ mit ihren Handbewegungen oder Geräuschen zu den verschiedenen Kulturen der Menschen! Frau Zayer las uns ein Gebet vor und zum "Vater unser" nahmen sich alle Kinder und Erwachsenen an der Hand.

    Als unser Pastor allen den Segen gab und wir das Schlusslied "Das wünsch` ich sehr..." sangen, spürte man, dass die "kleine Gesellschaft" mit den "Großen im Rücken" sich sehr wohl und geborgen fühlte!

    Petra Jacob