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Nachrichten

Auf dieser Seite berichten wir von wichtigen Ereignissen in unserer Pfarreiengemeinschaft. Bitte beachten sie auch unseren wöchentlichen Pfarrbrief.

Sollten sie einen gesuchten Bericht einmal nicht finden können, ist er vielleicht mittlerweile in unserem Archiv gelandet...


Sternsingeraktion 2021

Zwischenstand

In diesem Jahr konnten die Sternsinger leider nicht von Haus zu Haus gehen und den Segen bringen. Daher lagen in den Kirchen, in verschiedenen Geschäften und in den Pfarrbüros die Segensaufkleber zum Mitnehmen bereit. Natürlich waren an den Stellen auch Überweisungsträger bzw. Spendendosen zum Einsammeln der Spenden für die diesjährige Aktion „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ zu finden.

Bisher sind in unserer Pfarreiengemeinschaft folgende Spenden eingegangen:   7.938,49 Euro

Hierfür ein herzliches Dankeschön.

Das Spendenkonto für die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft  Bous-Ensdorf: KSK Saarlouis  IBAN DE49 5935 0110 0370 0751 94, ist noch bis zum 31.01.2021 geöffnet.
Helfen Sie mit, das Beispielland Ukraine und weitere Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 weiteren Ländern weltweit zu unterstützen.

Ankündigung

„Segen bringen, Segen sein“ heißt der Leitspruch, unter dem jedes Jahr viele Kinder und Familien in unseren Pfarreien als Könige unterwegs sind. Sie schreiben den Segen an die Haustüren der Menschen und sammeln Spenden für bedürftige Kinder aus aller Welt.

In diesem Jahr werden unsere Sternsinger durch die Corona- Pandemie nicht von Haus zu Haus gehen können, trotzdem möchten wir den Segen in unseren Dörfern verbreiten und Ihnen die Möglichkeit geben an die Sternsingeraktion zu spenden. 

Zwischen dem 28.12.2020 und dem 10.01.2021 liegen in all unseren Kirchen Segensaufkleber bereit, die Sie einfach mit nach Hause nehmen können. Auch nach den Gottesdiensten können Sie einen Segensaufkleber erhalten, gerne auch für ihre Nachbarn und Bekannte.

Das Engagement der Sternsinger und Ihre Solidarität mit bedürftigen Kindern in aller Welt sind mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie in diesem Jahr wichtiger denn je.

Deshalb haben wir ein Spendenkonto zur Sternsingeraktion eingerichtet.

Spende für die Sternsinger Pfarreiengemeinschaft  Bous-Ensdorf
KSK Saarlouis: IBAN DE49 5935 0110 0370 0751 94

oder einfach und sicher online
https://spenden.sternsinger.de/LX0TTR3C

„Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ heißt das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen, das Beispielland ist die Ukraine. Jedes Jahr stehen ein Thema und ein Land exemplarisch im Mittelpunkt der Aktion. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen jedoch unabhängig davon in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit.

Sternsingeraktion 2020 in Bous

Wir möchten den Segen Gottes trotzdem in ganz Bous verbreiten und gerade in Zeiten wie diesen ein Zeichen der Hoffnung setzen.
Hier können Sie vom 28.12.20 bis 10.01.21 einen Segensaufkleber erhalten und vor Ort spenden:

  • Kirche St. Peter Bous
  • Adolphs Brotladen
  • Die Brotschmiede
  • Bäckerei Welling
  • Bäckerei Schäfer
  • Cristall Apotheke
  • Apotheke im EKC
  • Marien-Apotheke
  • Lesequelle

Wer nicht mobil ist kann gerne im Pfarrbüro anrufen (2378), wir bringen Ihnen den Segen vorbei.

Neue Tafel auf Peter-Servatius-Platz

Seit Mitte November steht an der Kirche Bous eine neue Gedenktafel zur Erinnerung an Pater Servatius, den Bouser Benediktinermissionar, der in der Mandschurei wirkte und starb.

Geboren wurde Pater Servatius als Otto Ludwig am 15. Juni 1907 in Bous. Nach dem Abitur trat er im Mai 1927 in den Orden der Missionsbenediktiner ein und erhielt den Ordensnamen Servatius. Im August 1934 wurde er als Missionar in die Mandschurei entsandt. Da die heutige chinesische Nordost-Provinz ist reich an Bodenschätzen und deshalb auch ein Objekt der Begehrlichkeit der Nachbarn. Russland und Japan  besetzen das Land immer mal wieder. 1932 gründete Japan dort das unter seiner Besatzungsherrschaft stehende Kaiserreich Mandschukuo, einen Marionettenstaat.

Nach einer Einarbeitungszeit wurde Pater Servatius die Leitung der neuen Station Sinchan in diesem Gebiet übertragen. Es gibt jedes Jahr Tage bis 42 Grad Kälte. Die Bevölkerung ist arm. Es sind koreanische Auswanderer oder chinesische Siedler, die sich beim Bauen der japanischen Kasernen etwas Geld verdienen wollen. „Die meisten leben von der Hand in den Mund. Da ist es schwer, ihnen vom Himmel zu predigen, während sie nicht wissen, wie sie sich auf Erden durchschlagen sollen“, schrieb der Pater.

Durch die ständig wechselnden Fremdherrschaften hat sich in der Bevölkerung eine Ausländerfeindlichkeit aufgestaut, ein Hass auf alles Fremdländische, vor allem auf Europäer und Amerikaner. Jeder „ausländische Teufel“ müsse getötet werden, hieß es. Und das bekamen die Missionare, auch Pater Servatius, in aller Schärfe zu spüren. Die in Kirin stationierten französischen Missionare boten ihm wiederholt an, zu ihnen zu kommen, wenn es für ihn auf seiner Station gefährlich würde. Das lehnte er ab mit der Begründung: „Was wird aus meinen Christen, wenn ich sie im Stich lasse?“

Unter dem Vorwand, Pater Servatius zu einem Schwerkranken zu rufen, drangen Soldaten der chinesischen roten Revolutionsarmee am 26. Mai 1946 gegen 21 Uhr in die Missionsstation ein und verschleppten den Pater. Gegen Mitternacht starb er.

Voices of Christmas

Voices of Christmas

Was wäre wenn Jesus nicht vor 2000 Jahren, sondern heute geboren worden wäre? Wie hätte sich die Nachricht dieser besonderen Geburt wohl verbreitet? Vielleicht so...

Titelmusik: Félix-Alexandre Guilmant · Noël Alsacien · Berceuse · op. 93 Nr. 4 gespielt von Armin Lamar an der Mayer-Orgel der Pfarrkirche St. Ludwig Saarlouis

Tonaufnahme: Armin Lamar

Adventsmomente 2020

Unsere Adventsmomente finden in diesem Jahr wegen Corona anders statt. Wir geben Ihnen wöchentliche Impulse und dekorieren passend dazu ein beleuchtetes Fenster im Pfarrheim.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

Ihr Adventsmomente-Team
der Pfarrgemeinde St. Peter Bous

4. Advent

3. Advent

Das muss ein starker Engel sein,
der uns Mut macht für ein Nein.
Ein Kämpferengel, der gerade geht,
der sicher auf beiden Füßen steht.

Ein trotziger Engel, hell wie der Tag.
Einer, der offene Worte mag.
Das muss ein starker Engel sein,
der uns Mut macht für ein Nein.

Ein Nein, das heißt etwas zu wagen.
Das nicht zu tun, was alle sagen,
ist schwer, viel schwerer als zu nicken,
sich einzufügen und zu schicken.

Das muss ein starker Engel sein,
der uns Mut macht für ein Nein.

Text: Jutta Richter, In: Pfarrbriefservice.de

2. Advent

Ich bin der Stern, ein Himmelszeichen.
Ich bin ein besonderer Stern.
Ich heiße Komet, das heißt in deiner Sprache „Begleiter“.
Ich will dich durch den Advent begleiten.
Ich will dir ganz nah sein, den Weg erleuchten und Schritt für Schritt den Weg mit dir gehen.
Ich will dich zu einem Kind führen, das geboren wird, mitten in einer dunklen Nacht.
Jesus heißt es.
Es wird dir viel Licht und Freude bringen.

Adventswunsch

1. Advent

Ich wünsche dir, 
im Getriebe der Vorweihnachtszeit 
still zu werden, 
Körper und Geist zu entspannen. 

Lass die Hektik des Alltags 
von dir abfallen 
und deine Gedanken 
zur Ruhe kommen. 

Halte dich fern 
von Zeitdruck und Hektik, 
damit du zu dir selbst findest, 
zu Gelassenheit und innerem Frieden. 

Spüre der Stille nach, 
die immer schon in dir ist, 
damit du im Schweigen 
Gottes Stimme in dir vernimmst. 

© Gisela Baltes, www.impulstexte.de

Nachruf

Wir trauern um Herrn Johannes Schmitz der am 13.11.2020 im Alter von 81 Jahren verstorben ist.

Johannes Schmitz war 42 Jahre lang Organist, Küster und Chorleiter in der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Ensdorf. Die musikalische Gestaltung der Heiligen Messen unter seiner Leitung werden uns immer in Erinnerung bleiben. Sein großes Engagement im Chorgesang, seine menschlich-verbindliche und freundliche Art haben ihn zu einer geschätzten Persönlichkeit in unserem Gemeindeleben gemacht.

Wir werden Johannes Schmitz stets in Dankbarkeit gedenken.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Für den VerwaltungsratFür denPfarrgemeinderat
Pastor Dr. Frank KleinjohannHans Fels

Der Nikolaus kommt!

Der 05. Dezember eines jeden Jahres wird in unserem Land traditionell Nikolausabend genannt. An diesem Tag besucht der Nikolaus die Kinder (natürlich auch deren Eltern und Großeltern), um sich mit ihnen zu unterhalten und ihnen auch ein wenig über den Bischof Nikolaus zu erzählen, dem bekanntesten Heiligen der gesamten Christenheit. Die Kinder (auch die Erwachsenen!) hören meist „andächtig“ den Geschichten und dem Gespräch zu und genießen den Augenblick der Ruhe in der so hektischen Vorweihnachtszeit. Natürlich verteilt der Nikolaus im Anschluss daran auch die Geschenke an die Kinder.

Diesen Besuch übernimmt der Nikolausdienst der kath. Kirche St. Peter Bousbereits seit 36 Jahren. In diesem Jahr wird aufgrund der Corona-Pandemie jedoch leider alles anders sein als die vergangenen Jahre. Nach reichlicher Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir den Familien auch in diesem Jahr gerne ermöglichen würden, den Nikolaus zu empfangen. Dies wird in diesem Jahr jedoch anders als gewohnt stattfinden müssen. Der Nikolaus wird nicht in die Häuser gehen, sondern, sofern es die Regeln zu diesem Zeitpunkt zulassen, in den Garten/Garage oder Carport.

Wir würden uns selbstverständlich freuen, wenn Sie dem Nikolaus bei seinem Besuch eine Spende zukommen lassen würden, die komplett der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e. V. in Homburg zugutekommt. Im letzten Jahr kam auf diese Weise eine großartige Spende von über 3400 Euro zusammen. Für Informationen hierüber stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

NEU: Für alle, die unsere Aktion ebenfalls unterstützen möchten, haben wir ein Spendenkonto bei der Kreissparkasse Saarlouis eingerichtet.IBAN: DE66 5935 0110 1373 2369 57BIC: KRSADE55XXX Verwendungszweck: Nikolaus Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, lassen Sie es uns unter der u.a. Telefonnummer, bzw. per Mail, wissen.

Bitte melden Sie sich -sollte Interesse bestehen

  • bei Fam. Stefan Krug unter der Tel. Nr. 06834 4681026 (ggf. Anrufbeantworter, wir rufen zurück)
  • oder per Mail unter wonder5@web.de.

Geben Sie bitte unbedingt an, wo Sie den Nikolaus empfangen werden. Bitte denken Sie in erster Linie auch an den Schutz Ihrer Familien und der Nikoläuse. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, sind wir leider gezwungen, die Aktion in diesem Jahr abzusagen. Dann sehen wir uns 2021!

Bis dahin, bleiben Sie gesund!!!

Das Team vom Nikolaus

"Familie Aktiv" trauert um Otto Kavelius verstorben am 03.11.2020

Wir von Familie Aktiv werden Otto vermissen. Wenn wir ihn brauchten, war er stets zur Stelle.

Bei vielen Aktivitäten von Familie Aktiv in unserer Pfarrgemeinde hat er uns immer tatkräftig unterstützt. Wir konnten uns immer auf ihn verlassen. Wir haben Otto als hilfsbereiten, liebenswerten und freundlichen Menschen kennen und schätzen gelernt. Wir werden ihn auch so in Erinnerung behalten.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Das Team von Familie Aktiv

Pfarrbrief-Abonnement

Liebe Pfarrangehörige,falls Sie Interesse an unserem Pfarrbrief-Abonnement des gedruckten Pfarrbriefes haben, können wir Ihnen diesen auch monatlich per Post nach Hause zusenden. Das Porto und das Pfarrbrief-Abo können wir Ihnen für 25,-Euro pro Jahr anbieten. Der Betrag wäre im Voraus in den Pfarrbüros zu entrichten. Weitere Auskünfte erhalten Sie in den Pfarrbüros in Bous (Tel.: 06834-2378) und Ensdorf (06831-52264)

Für Beisetzungen auf dem Friedhof, ob Erd-oder Urnenbeisetzungen, gilt folgende Regelung

Der Seelsorger/die Seelsorgerin feiert vor oder in der Trauerhalle eine kurze Trauerfeier. Mit allen Bestattern ist abgesprochen, dass Sarg oder Urne dort aufgebahrt werden. Von dort zieht man in Prozession zum Grab, wo die Beisetzung wie gewohnt stattfindet. Bitte beachten Sie, dass wir kein Weihwasser und keine Erde verwenden dürfen. Die Trauerfeiern finden ohne Ausnahme zu den folgenden Zeiten statt: jeweils um 11.30 Uhr oder 14.30 Uhr

Taufen finden gemäß den Anweisungen des Bistums ab dem Monat Juli bis auf weiteres als Einzeltaufen statt. Da der Ein-und Ausgang der Gottesdiensträume für die Pfarrangehörigen durch Ordnungsdienste geregelt werden müssen, werden die Taufen unmittelbar an Gottesdienste zeitlich angebunden. Daher finden ebenso bis auf weiteres sonntags nachmittags keine Taufen statt. Diese Taufen können vom jeweils Dienst tuenden Priester oder vom Diakon durchgeführt werden. Folgende Möglichkeiten zur Taufanmeldung sind ab Juli wählbar:Samstagsnach der Vorabendmesse in Bous bzw. in Ensdorf im Wechsel, um 19:45 UhrSonntags: nach der Eucharistiefeier in Bous bzw. in Ensdorf im Wechsel, um 10:45 Uhr Taufe des ersten Kindes und um 11:30 Uhr Taufe des zweiten Kindes Termine für die Taufe und das Taufvorgespräch mit den Eltern werden mit den Pfarrbüros abgesprochen.

Diakon Manfred Debong

Trauungenkönnen nur stattfinden, falls das Brautpaar mit dem Schutz- und Hygienekonzept in unseren Kirchen (Mund-Nase-Schutz, Abstand, begrenzte Anzahl an Gästen usw.) einverstanden ist. Weitere Voraussetzung ist, dass die Pfarrei es schafft, einen Empfangsdienst für den gewünschten Termin bereit zu stellen. Es ist leider auch nicht erlaubt, dass die Trauungen von einem Chor mitgestaltet werden. Maximal ist der Gesang einer Solistin/eines Solisten möglich.

Wir sind für sie da

Wenn Sie in der aktuellen Situation Hilfe benötigen (z.B. Einkaufshilfe) oder ein Gespräch Ihnen gut tun würde, melden Sie sich bei uns!

Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger sind weiterhin ansprechbar!

Kontakt über die Pfarrbüros:

Offene Kirchen

Mess-Intentionen und Mess-Stipendien

Schon früh entstand der Brauch, dass die Gläubigen Gaben für die Eucharistiefeier mitbrachten. An der Feier des Opfers Christi wollte man nicht teilnehmen, ohne ein Zeichen der eigenen Bereitschaft zum Geben.

Im Laufe der Geschichte entwickelte sich daraus der Brauch, für die Feier der Heiligen Messe eine Gabe, in der Regel einen Geldbetrag, zu geben, damit diese Messe ganz besonders für ein bestimmtes Anliegen gefeiert („appliziert“) wird, vor allem auch für die Verstorbenen.

Natürlich kann man eine Messe nicht „kaufen“, sie hat immer einen unbezahlbaren Wert und ist immer auch für alle. Aber indem ich einen Beitrag gebe, zeige ich meine Bereitschaft, das geistliche Leben zu unterstützen und daran teilzuhaben.

In unserem Bistum ist das sogenannte „Mess-Stipendium“ (Geldbeitrag) auf 5,- Euro pro „Mess-Intention“ (Gebetsanliegen) festgelegt. Natürlich kann man auch mehr geben nach eigenem Ermessen. Für jedes Anliegen muss auch wirklich eine Messe gefeiert werden. Dies schreibt das Kirchenrecht vor und verpflichtet zur Buchführung und Überprüfung durch den Bischof. Wenn also vor Ort mehrere Intentionen zusammengefasst werden, so darf davon nur ein Stipendium in der Pfarrkasse behalten werden, die restlichen sind in die Diaspora oder die Mission weiterzugeben.

Für die Formulierung und Bestellung der Messintentionen, bitten wir Sie, um Irritationen zu vermeiden, folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte verwenden Sie für die schriftliche Bestellung das im Pfarrbrief vorgesehene Formular.
  2. Es soll der Name der/des Verstorbenen genannt werden. Anonyme Formulierungen (wie z.B. „für einen Verstorbenen“, „für einen Vater“) sind nicht sinnvoll. „Ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir“, so betet die kirchliche Begräbnisliturgie nach dem Buch Jesaja für eine(n) Verstorbene(n). Wir dürfen also ruhig den Namen eines lieben Menschen konkret nennen, für den wir beten wollen.
  3. Statt der ungenauen Formulierung „für Hans Meyer und verstorbene Angehörige“ wird die konkrete Familie genannt: „für + Hans Meyer und für alle Verstorbenen der Familien Meyer und Schmitt“.
  4. Außer beim 1. Jahrgedächtnis wird keine Zahl hinzugefügt, wie z.B. „17. Jahrgedächtnis“. Es heißt dann einfach „Jahrgedächtnis“. Wie lange ein Verstorbener schon von uns gegangen ist, kann im persönlichen Bedenken und Austausch verbleiben.
  5. Bei Privatpersonen wird nicht erwähnt oder gar verlesen, wer es war, der die Messe bestellt hat. Bei Vereinen oder Gruppen des kirchlichen und öffentlichen Lebens kann dies, um der Gemeinschaftlichkeit willen, kurz in Klammern hinter den Namen geschrieben werden, also z.B. „für + Emilie Klein (Frauengemeinschaft)“, „für + Maria Kunz (Lourdes-Verein)“, „für + Jürgen Schmitt (Nachbarn)“, „für + Josef Müller (Kegelclub)“.
  6. Falls aus besonderen Gründen eine diskrete Form der Messbestellung gewünscht wird, ohne dass das Anliegen ausdrücklich genannt wird, so ist dies weiterhin möglich mit der Formulierung „nach Meinung“. Damit wird für dieses Anliegen still gebetet und die Messe in diesem Anliegen gefeiert. Die Formulierung wird dann aber nicht extra verlesen.
  7. Eine Messe kann natürlich nicht nur für Verstorbene bestellt werden. Auch für Lebende kann und soll gebetet werden oder für ein besonderes Anliegen. Dies muss nicht ausdrücklich genannt werden, soll dann aber auch so konkret wie möglich formuliert werden, z.B.: „für einen Schwerkranken“, „für eine bevorstehende Prüfung“, „für unsere Priester“, „für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger“, „für den Frieden“, „für die verfolgten Christen“, „für die Reisenden und Urlauber“, „für eine bevorstehende Operation“.
  8. Nicht jeder Einzelfall kann hier aufgeführt und erläutert werden. Wir müssen uns vorbehalten, einzelne Formulierungen entsprechend den Regeln sinngemäß anzupassen. Dies dient der Einheitlichkeit und dem besseren Verständnis für das gemeinsame Gebet.

Noch eine wichtige Anmerkung zum Abschluss: Manchmal befürchtet jemand, es könnte von anderen schlecht geredet werden, wenn bei einer konkreten Messbestellung nicht alle Familienangehörigen in der Kirche sind. Oder man leidet selbst darunter, dass die eigene Familie den Messbesuch nicht so wertschätzt. Dies ist verständlich. Aber in unserer schnelllebigen Zeit muss man auch bedenken, dass das oft nicht geht, dass alle da sein können. Und leider müssen wir es auch ertragen, dass für viele der Messbesuch weniger wichtig geworden ist. Schlecht reden darüber sollte man jedoch nicht, stattdessen besser mitbeten! Schließlich gibt es das stellvertretende Gebet, das gerade hier schön zum Ausdruck kommen kann. Es sollte jedenfalls keinem von uns peinlich sein müssen, wenn er für einen Verstorbenen zur Messe geht, selbst wenn er dies alleine tut. Und jede(r) kann wirklich dazu stehen! Es ist schließlich etwas Gutes und Wichtiges.

Liebe Pfarrangehörige, es ist ein schöner Brauch, Intentionen für die Heilige Messe zu bestellen, den wir gerne weiter pflegen wollen. Wegen der hohen Wertschätzung muss hierbei auf besondere Stimmigkeit geachtet werden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und für Ihre Aufmerksamkeit bei der Beachtung der vorstehenden Erläuterungen.

Pfarrverwalter Pastor Dr. Frank Kleinjohann, Pastor Christian Müller