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Wir sagen Danke

Eine-Welt-Verkauf in St. Peter Bous

Der Verkauf von Lebensmitteln aus fairem Handel an der katholischen Kirche nach den Gottesdiensten hat in Bous schon eine lange Tradition. Regelmäßige Verkäufe gibt es seit gut 14 Jahren. Viele Gemeindemitglieder unterstützen regelmäßig durch ihren Einkauf Kleinbauern und Kooperativen vor allem in der sogenannten 3. Welt auf ihrem Weg zu etwas mehr Gerechtigkeit und hin zu besseren Chancen für sich und ihre Kinder.

Die Waren von Gepa und einigen anderen fair-Handels-Organisationen  sind zwar etwas teurer als Produkte aus dem Supermarkt oder vom Discounter. Mit „transfair plus“-Siegel erfüllen sie aber hohe Standards sowohl in Bezug auf gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen als auch bezüglich einer ökologisch vertretbaren Herstellung.

Immer wieder bekommen wir vor Augen geführt, wie Menschen unter unwürdigsten Bedingungen für einen Hungerlohn arbeiten, oft schon als Kinder. Abnehmer der Produkte sind vielfach die billigen aber auch renomierte Firmen in Europa und anderen reichen Ländern. Auch hier ein Zeichen zu setzen, ist ein Sinn des fairen Handels. Die Palette der Produkte reicht über das hinaus, was wir an der Kirche anbieten können. Im Eine-Welt-Laden oder auch im Fair-Handels-Zentrum Südwest in Saarbrücken können Sie das weitere Angebot bewundern – und – vielleicht auch kaufen.

Anlass für besonderen Dank sind auch die Spenden, die Sie uns immer wieder anvertrauen. Aus diesen und den Rabatten, die wir als „Großabnehmer“ erhalten, konnten wir im letzten Jahr nochmal 3 Projekte unterstützen.

Mit 500 € haben wir die Organisation „Tikondane“ in Malawi unterstützt. Diese Organisation kümmert sich um Straßenkinder aus Lilongwe. Schwester Ulla und ihre Mitschwestern geben ihnen ein Zuhause, ermöglichen ihnen Schulbildung und versuchen, ihnen ein Stück Kindheit zurückzugeben, das man ihnen geraubt hat. Im Rahmen ihres Einsatzes als Missionarin auf Zeit in Malawi hat Anna-Michelle die Organisation persönlich kennengelernt und hat weiterhin Kontakt zu Schwester Ulla.

Auch die MAZ-Arbeit der Franziskanerinnen von Salzkotten – von ihnen war Anna-Michelle entsendet - haben wir wieder mit einer Spende über 500€ unterstützt.

Dr. Bernhard Spoerhase (Kinderarzt und ehemaliger Mitarbeiter im GA Saarbrücken) engagiert sich im Rahmen der Partnerschaft des Landes Rheinland-Pfalz mit Ruanda in dem Projekt „komera“. Es handelt sich um ein Internat und Schule, in dem behinderte und verkrüppelte Kinder betreut werden. Dr. Spoerhase und seine Partnerin reisen regelmäßig mit Hilfsgütern dorthin und organisieren und finanzieren medizinische Eingriffe und Hilfsmittel für diese Kinder. Es ist erstaunlich, wie mit relativ wenig Geld die Lebensqualität dieser Kinder verbessert werden kann.  Diesem Projekt haben wir insgesamt 800€ spenden können. Herr Dr. Spoerhase wird gerne im nächsten Jahr einmal in Bous die Arbeit von „komera“ vorstellen.

Für das Eine-Welt-Team
Peter Brunder