Der Förderverein „Freunde des Hasenberg e.V.“ soll mit dazu beitragen, ihn zu erhalten

Der Hasenberg – ein Kleinod in unserer Gemeinde

Bereits im Jahr 1948 wurde erstmals daran gedacht, in Ensdorf eine Muttergotteskapelle aus Dankbarkeit über die glückliche Heimkehr Ensdorfer Soldaten und als Gedächtnisstätte für die Ensdorfer Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges zu errichten.

Standort hierfür sollte der Hasenberg werden, da an gleicher Stelle während des Krieges militärische Abwehr- und Angriffseinrichtungen bestanden. Mit dieser Kapelle sollte ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden in unserer Region gesetzt werden. Am 15. August 1954, im Marianischen Jahr, erfolgte schließlich der erste Spatenstich für die Kapelle, am 15. September 1954 die Grundsteinlegung und am 15. August 1956 konnte die Kapelle schließlich eingeweiht werden. Sie ist der zentrale Ort der Hasenberganlage.

Der weite Barbaraplatz auf der Höhe des Hasenberges lädt zu Veranstaltungen ein, wie etwa dem an Maria Himmelfahrt stattfindenden Gottesdienst und dem seit einigen Jahren sich anschließenden Fest der Begegnung für unsere Pfarreiengemeinschaft.

Vom Barbaraplatz aus ist das Haus Hasenberg zugänglich, das vom Dach an insgesamt renoviert werden müsste. Dies können wir uns jedoch zurzeit nicht leisten, zumal es dafür - anders als bei der Kapelle - vom Bistum keine Unterstützung gibt.

Zahlreiche Spaziergänger erwandern das weite Gelände, auf dem es u. a. einen Pavillon und einen Grillplatz gibt. Auch am Wegenetz nagt deutlich der Zahn der Zeit.

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich in den zurückliegenden Jahrzehnten aktiv für die Errichtung und den Erhalt der Hasenberganlage eingesetzt, sei es durch Geld- und Sachspenden, durch ihre Mitarbeit im Haus Hasenberg oder auf dem weitläufigen Gelände, bei der Pflege und Ausschmückung der Kapelle, bei den Vorbereitungen und der Durchführung von Prozessionen und Veranstaltungen…, ihnen allen gilt unser Dank.

2014 und 2015 haben  Kirchengemeinde und  Kirchengemeindeverband Bous-Ensdorf – großteils unter Bezuschussung durch das Bistum - erhebliche Beträge für den Unterhalt der Hasenberganlage aufwenden müssen. An dieser Stelle sei allen Spendern gedankt, die es haben möglich gemacht haben, die erforderlichen Eigenmittel aufzubringen.

Mehr und mehr aber werden die notwendigen Arbeiten, vor allem aber die finanzielle Belastung zu einem Problem. Die jährliche Unterstützung durch die Zivilgemeinde, für die wir dankbar sind, ist dabei nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

In zahlreichen Gesprächen, vor allem im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde, wurde deutlich, dass wir uns bei allen Schwierigkeiten doch dem Erbe verpflichtet fühlen. So entstand der Gedanke zur Gründung eines Fördervereins , dessen Zweck es sein soll, Gelder für den Erhalt zusammenzutragen.

Mitte Februar 2016 hat sich ein solcher Verein unter dem Namen „Freunde des Hasenberg“ gegründet.

Zwischenzeitlich sind zahlreiche Ensdorfer Bürgerinnen und Bürger, aber auch schon einige Vereine – alleine schon aus Verbundenheit „mit ihrem Hasenberg - sowie Bouserinnen und Bouser, die in den vergangenen Jahren den Hasenberg bei Prozessionen und anderen Gelegenheiten kennengelernt haben, dem Verein beigetreten. Wir freuen uns über viele weitere Mitglieder, auch Vereine, Firmen und Institutionen sind herzlich willkommen: eine möglichst große Zahl an Mitgliedern ist nicht nur in finanzieller Hinsicht ein wesentlicher Pfeiler für den Erhalt der Kapelle und der gesamten Anlage, sondern auch ein wichtiges Zeichen ideeller Verbundenheit mit dem Hasenberg.

Für Rückfragen stehen ihnen die Vorstandsmitglieder Thomas Hartz, Daniel Schmitt und Hermann Schon gerne zur Verfügung; auch können sie sich im Pfarrbüro über unseren Verein informieren, Anmeldeformulare liegen dort bereit, auch die Vereinssatzung kann im Pfarrbüro eingesehen werden.

Wir freuen uns auf Ihr Engagement für unseren Hasenberg,

Freunde des Hasenberg